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Jahreslosung 2016

Ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. 
  Jes. 66, 13

Das Gotteswort wurde ca. 700 Jahre, bevor Jesus geboren wurde gesprochen und war an das Volk Israel in seiner Not gerichtet. 
Die meisten von uns haben erleben dürfen, in welch besonderer Weise die eigene Mutter trösten kann, den eigenen Schmerz begleiten und helfen, wieder getroster in die Zukunft zu blicken – eben die besondere emotionale Fähigkeit von Müttern. 
In Jes. 66,13 wird Gott von seiner weiblichen Seite beschrieben – es ist ein Trost, der die Tränen stillt und wieder Leben eröffnet. Gottes Plan ist, dem Menschen so nahezu kommen, dass er nicht nur in Gebäuden von Stein spürbar ist, sondern mit seiner persönlichen Anwesenheit im Menschenherz. Jesus hat dafür am Kreuz den Weg eröffnet, in dem er eine Brücke bildet zwischen dem ungerechten Menschen und dem heiligen Gott. Nur indem Menschen sich Jesus durch ihren Glauben anvertrauen, kann der Heilige Geist in die Herzen seiner Nachfolger ausgegossen  werden – so geschieht Trost, Heil und Heilung in meinem Leben. Die Kreuzestat Jesu macht unser Leben hell , so dass wir beim Vater im Himmel geborgen sein dürfen und seine Liebe uns umfängt.
Möge Gott Sie so in das neue Jahr spürbar begleiten und Ihr Leben mit seinem Heil und Leben erfüllen.

Herzlichst Ihr
Pfrarrer Hans-Ulrich Ehinger

Jahreslosung 2015

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
  Röm 15,7 (L)
Paulus schreibt an die christliche Gemeinde in der Weltstadt Rom. Diese Gemeinde ist geprägt vom Miteinander von Juden und Heiden, Starken und Schwachen, Menschen mit Vorbehalten und derer, die die neugewonnene Freiheit in Christus leben. Die Einheit einer Gemeinde ist das wichtige Zeugnis der Wahrheit der christlichen Botschaft nach außen. Eine Gemeinde, die sich in gegenseitigen Vorbehalten und Streitigkeiten ergeht, wird unglaubwürdig. Jesus betet in dem sogenannten hohepriesterlichen Gebet (Joh.17) kurz vor seiner Kreuzigung nachdrücklich um die Einheit seiner Nachfolger. „...damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.“ Die Wahrheit der Botschaft Jesu und die Liebe Gottes in der Person Jesu wird an der Einheit und der Einmütigkeit einer Gemeinde sichtbar und so für Außenstehende erlebbar. 
Welch eine Verantwortung in Rom, welch eine Verantwortung heute. Annahme ist das wichtige Stichwort und einer der notwendigsten Lebenserfahrungen, die ein Mensch erleben muss, sonst kommt er aus dem inneren Gleichgewicht.
Jesus hat uns das vorgelebt. Er hat keine Unterschiede gemacht zwischen denen, die zu ihm gebracht wurden, sondern sich um alle gekümmert (Mt. 8, 16f). Er suchte in seinem Dienst auch nicht den Beifall der Menschen und ertrug, wenn er verspottet wurde. Paulus fordert einige Verse vor dem Wortlaut unserer Jahreslosung die Gemeinde in Rom auf, Jesus nachzueifern und dies auch nach außen dem Nächsten gegenüber offensiv zu leben (Rö. 15, 2.3.). In unser Land kommen Flüchtlinge, die die Heimat verlassen mussten und z.T. furchtbare Verfolgung erlitten haben. Sie brauchen Annahme und eine freundliche Begleitung, die sie neugierig machen darf auf den Gott, der Menschen dienen möchte, auch durch uns.
 
Herzlichst Ihr
Pfrarrer Hans-Ulrich Ehinger

Jahreslosung 2013

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. 
  Hebräer 13,14
Was bewegt uns, wenn wir diesen Satz des Hebräerbriefes hören, was geht uns durch den Kopf? Natürlich gefällt es den meisten von uns in unserem jeweiligen Zuhause. Wir haben es uns behaglich eingerichtet. Es ist doch natürlich und entspannend, sich vielleicht nach dem Trubel in der Stadt oder anderswo auf sein Daheim freuen zu können. Vielleicht haben wir immer wieder Verbesserungsvorschläge, aber wir wissen auch, dass viele Menschen nicht unbedingt fließend Wasser und ein warmes Zuhause haben. So können wir für unseres nur dankbar sein und tragen ein Stück Verantwortung vor Gott, auch den Menschen dazu zu verhelfen, die dies nicht genießen können. 
In unserem Bibelvers geht es nicht darum, gegen ein Zuhause - Haben zu sprechen, sondern um den Unterschied zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit. In unserem jetzigen Daheim leben wir auf Zeit, aber ein Zuhause im Himmel zu haben ist ewig.
Wie wir dorthin kommen, sagt die Bibel ganz deutlich: wenn wir unser Leben Jesus anvertrauen. Es gibt eine wunderschöne Karte zur Jahreslosung mit einem Motiv von Jörgen Habedank (Präsenzverlag). Im unteren Teil des Bildes sind die Häuser unserer Welt angedeutet. Aber über ihnen erscheint der Glanz des Himmels. Wenn man genauer hinschaut, sieht man in dem Glanz den Christus, wie er mit offenen Armen uns zu sich einlädt. Können wir seine offenen Arme auch im Lesen der biblischen Botschaft für uns erkennen? Sie sind weit für uns geöffnet, wenn wir annehmen können, was Jesus am Kreuz für uns getan hat. Hier ist die Tür zum himmlischen Zuhause: Kein Leid, keine Träne, keine Einsamkeit, sondern unaussprechliche Freude und himmlische Fülle erwarten uns. Möge Jesus für uns hier der spürbare Begleiter sein, aber auch der, der uns in seine ewige Gemeinschaft einlädt, in ein geborgenes und frohes Daheimsein der Gegenwart Gottes.
 
Herzlichst Ihr
Pfarrer Hans-Ulrich Ehinger

Jahreslosung 2014

Gott nahe zu sein ist mein Glück
  Psalm 73,28 so die allgemeine Formulierung
Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte / und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun. 
   Ps. 73,28 Lutherübersetzung
Wörtlich wird der Vers gut mit der Formulierung wiedergegeben, die eine Entscheidung für die Nähe Gottes festhält: Ich aber empfinde Gottes Nähe für mich als gut.
In der Nähe Gottes zu bleiben und Ihn im Alltag immer wieder in allen Lebenssituationen aufzusuchen, bedeutet eine Beziehung mit Ihm zu pflegen. Gott kann ich alles sagen, was mich emotional belastet oder freut. Er ist groß genug, um mit allen meinen Lebens-äußerungen zurechtzukommen, er freut sich immer, wenn ich mit ihm mein Leben teile. Umgekehrt erwächst mir eine Kraft und Zuversicht daraus, dass ich Gottes Nähe immer wieder spüren darf. Ob ich dann arm bin oder reich, schwach oder stark, krank oder gesund, ich kann nie tiefer fallen als in die Hände Gottes, die Geborgenheit, Halt und Schutz versprechen. Mich zu Gott zu halten und auf sein Wort zu setzen ist eine Entscheidung, die ich einmal grundsätzlich treffe, aber im Alltag täglich erneuern muss.
 
Herzlichst Ihr
Pfarrer Hans-Ulrich Ehinger

Projekte, die wir unterstützen

Opendoors

Open Doors unterstützt verfolgte Christen mit Selbsthilfe-Projekten, Literatur, Schulung von Leitern, hilft Gefangenen und den Familien ermordeter Christen. 

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Familie Schmid in Taiwan

Familie Schmid ging vor über 1 1/2 Jahren als Missionare nach Taiwan um einheimische Pastoren auszubilden.

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