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Jahreslosung 2015

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
  Röm 15,7 (L)
Paulus schreibt an die christliche Gemeinde in der Weltstadt Rom. Diese Gemeinde ist geprägt vom Miteinander von Juden und Heiden, Starken und Schwachen, Menschen mit Vorbehalten und derer, die die neugewonnene Freiheit in Christus leben. Die Einheit einer Gemeinde ist das wichtige Zeugnis der Wahrheit der christlichen Botschaft nach außen. Eine Gemeinde, die sich in gegenseitigen Vorbehalten und Streitigkeiten ergeht, wird unglaubwürdig. Jesus betet in dem sogenannten hohepriesterlichen Gebet (Joh.17) kurz vor seiner Kreuzigung nachdrücklich um die Einheit seiner Nachfolger. „...damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.“ Die Wahrheit der Botschaft Jesu und die Liebe Gottes in der Person Jesu wird an der Einheit und der Einmütigkeit einer Gemeinde sichtbar und so für Außenstehende erlebbar. 
Welch eine Verantwortung in Rom, welch eine Verantwortung heute. Annahme ist das wichtige Stichwort und einer der notwendigsten Lebenserfahrungen, die ein Mensch erleben muss, sonst kommt er aus dem inneren Gleichgewicht.
Jesus hat uns das vorgelebt. Er hat keine Unterschiede gemacht zwischen denen, die zu ihm gebracht wurden, sondern sich um alle gekümmert (Mt. 8, 16f). Er suchte in seinem Dienst auch nicht den Beifall der Menschen und ertrug, wenn er verspottet wurde. Paulus fordert einige Verse vor dem Wortlaut unserer Jahreslosung die Gemeinde in Rom auf, Jesus nachzueifern und dies auch nach außen dem Nächsten gegenüber offensiv zu leben (Rö. 15, 2.3.). In unser Land kommen Flüchtlinge, die die Heimat verlassen mussten und z.T. furchtbare Verfolgung erlitten haben. Sie brauchen Annahme und eine freundliche Begleitung, die sie neugierig machen darf auf den Gott, der Menschen dienen möchte, auch durch uns.
 
Herzlichst Ihr
Pfrarrer Hans-Ulrich Ehinger

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